Pipa schwenkt die Demofahne (feurig)


Im Büchel entspann neulich eine ernsthafte Diskussion rund um das Thema „alleinerziehend“.

Eine kleine Organisation bietet Selbsthilfegruppen für Alleinerziehenden VÄTER an, was eine Frau veranlaßte, etwas angepisst , nachzufragen, ob die Mütter nicht zu beachten wären, was der Verein verneinte. Das Eine schliesse das andere nicht aus. Jene Frau regte vor allem  auf, daß ein derartiges Angebot nur eine Minderheit beträfe, da es ja mehr Alleinerzieherinnen als Alleinerzieher gäbe. Und daß bei Alleinerziehenden Vätern immer so ein Getue gemacht wird bei etwas, was Frauen jahrzehntelang machen – daher diese zuerst Unterstützung erfahren sollen.

Meine zugegebenerweise etwas polemische Replik, die ein Szenarium konstruierte, in dem Spezialangebote für lesbische Frauen heterosexuelle Frauen irritiert, weil damit eine Minderheit bevorzugt behandelt werden würde, was aber denen nicht zusteht. Oder wenn, dann erst  zweitrangig, brachte meine Mitdiskutantin zwar zum Grinsen, aber  mich letztendlich zu einer mehr oder weniger ernsthaften Antwort,da ich diese Schräglage, die Väter  bei Trennungen oft einnehmen müssen/dürfen, eher unlustig finde.

Alleinerziehend zu sein ist für niemanden immer so lustig. Für Väter nicht. Für Mütter nicht.Für die Kinder nicht.

Ich behaupte aber, daß es noch ein Stück schlimmer für die Kinder ist, wenn die Mutter abhanden kommt. (das Trauma, dass Mami plötzlich abhanden kommt – auch wenn sie Jahre später dann beschlossen hat, ihre Kinder wieder zu holen – verfolgt mich bis heute)

Ich glaube auch nicht, daß es bei Vätern soo viel Getue gibt. Nicht mehr als bei Müttern.
Es ist allerdings selten(er). Das sind aber Männer als Kindergartenpädagogen auch.

Auch da wird der Status der „Alleinerziehenden Mutter“ schon recht gern als Berechtigung herangezogen,ab und an, man sei der Nabel der Welt….. wobei, alle AlleinerzieherInnen brauchen Hilfe und Unterstützung… da steh ich dazu. ohne wenn und aber.

Allerdings sind alleinerziehende Väter eine Minderheit, und das nicht,  weil diese das nicht wollen, sondern weil normalerweise automatisch „la maman“ die Kinder bekommt. und sehr oft geht s da gar nicht um die Kinder , sondern um Macht, Verletzungen, Rechthaberei…und und und… es gibt unter alleinerziehen.at via Frauen in Wien(MA 57) entsprechende Angebote, für Männer und Frauen (aber schwerpunktmäßig Frauen), es gibt 3 oder mehr  Alleinerzieher Plattformen in Netz….die beide anspricht.

Ich find das gut, das ist wichtig, und auch dass das Plattformen sind, wo Frauen und Männer sich finden können. Aber es gibt Zeiten, da wollen Männer unter sich ins Gefühl gehen können.

Ein Angebot , nur für Männer – why not.
Die Business Mamas sind auch nur für Frauen.

Ich arbeite aus (verschiedenen) Gründen schwerpunktmäßig mit Frauen, ich umgebe mich gerne mit Frauen, und habe auch in meiner bisherigen beruflichen Tätigkeit mein Angebot auf Frauen abgestimmt.
Was aber Männer nicht ausschliesst.

Aber ich glaube daran, daß Männer ihren Raum brauchen. und ab und an auch scheinbar bißchen mehr. Ich glaube nicht, daß man den Frauen was wegnimmt, wenn man als Anbieter(in)  von Dienstleistungen mal nur für Männer was anbietet.

Auch wenn ich eine Verfechterin bin, Frauen zu fördern. Bissi feministisch halt. Aber im sozial verträglich Maße im Allgemeinen.

Ich liebe die Frauen, und mag die Männer.

Mein Unvermögen forschungsrelevante Inhalte zu schreiben, zeigt sich im Übrigen bei diesem Beitrag. Keine Quellenzitate, nur Behauptungen und nicht empirisch zu belegen.
Yup. Ist auch meine eigene Meinung.
Und bekanntlich ist somit meine Meinung  nicht unbedingt Gradmesser für die heurige Herrenmode.

Und zum Thema Demo:
Ich gestehe, auch in der Au war ich nicht.
Lag aber daran, daß ich es gehasst habe, mich in der
1) Kälte
2) Dunkelheit  und
3) ohne wie immer geartete Bequemlichkeit zum Pischen hinzuhockerln.
Heldin bin ich keine (gewesen).

Aber bissi polarisieren und in Resonanz gehen kann ich schon.
Zurück zum Thema:
Ernsthaft aber jetzt… 😉
Und natürlich Pfadfinderin. Die mit 11 Jahren bei der Nachtwache erfolgreich das
Feuer bewacht hat

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