PartyClubbing meets Festl


In meiner juvenilen Vergangenheit, also gefühlte 2 Jahrhunderte her, gab´s ein Wort, daß STRENGST verpönt war – nämlich das Wort : Party. Wir gingen auf Festln. Nicht mehr und nicht weniger.

Wenn die Mutter frug, ob ich auf eine Party ginge (übersetzt: gangert) , war ich erstens ob der Tatsache ausgefratschelt zu werden, und zweitens ob der Wortwahl irritiert.Das war so das Gefühl, die Zechennagerln stellen sich auf, weil die lieben Erzeuger versuchen sich in Jugendsprache, und vergessen, daß ihre Jugendsprache nicht unsere ist.

Ich war ja nicht die supercoole Socke, da ich ja schon mit 18einhalb dem Ernst des Lebens folgte, sprich mich mit Verve ins Berufsleben schmiss. Wenn ich allerdings dazwischen mal in Wien war, war ich unter anderem fleissigst bei Studentenfestln unterwegs. Allerdings gab´ s auch da verschiedenste Zugehörigkeiten: Ich war nicht unterwegs mit WU, Juridicum und Co, sondern mit Rosensteingasse und anschliessend Physik an der Hauptuni, Boku und so, Was sich auch in der Kleidung manifestierte. Dafür waren dann die Ausflüge in der alte Camera weitaus lustiger. Hähä. Oder die kleine Tour mit Europa und Bluebox.

Mir wurde familienseits unterstellt, ich hätte einen Hang zum Personal, was sich schon darin manifestierte, daß ich begeistert mit der Haushälterin meines Opas in der Küche saß, und statt am vornehmen Donnerstag Abend,  sondern viel lieber am Dienstag Abend zum vornehmen Elmayer ging, da ebenda die Polizeikadetten die Tanzschule besuchten(M. begleitete mich immer nach Hause, auf galanteste Art und Weise). Irgendwann wurde ich abtrünnig, und bevorzugte den Kurs, wo ein Tanzschüler, der schon etwas älter war, mich immer in der Ente nach Hause pilotierte.
Der hatte im Übrigen jede Klasse der Oberstufe wiederholt und war etwas seltsam. Im alten Haashaus bestellte  er immer gleichzeitig einen Apfelsaft und ein Glas Milch. Und heute ? Immerhin ist er heute ein vor allem von Frauen bevorzugt besuchter Facharzt.

Die unermüdlichen Versuche meiner Altvorderen, mich an meine Töchterpflichten(Tochter aus gutem Hause) zu erinnern (reich heiraten, Kinder bekommen, durchaus einen angemessenen Beruf haben, mit dem man gut angeben kann) konterkarierte ich gründlich.
Bis auf die Karriere – bissi was davon machte ich. Wird aber auch mit der Zeit eher fad.

Heute sind wir wieder bei der Bezeichnung „Party“ und zusätzlich“Clubbing“ angelangt.
Glaube ich.
Schwierig wird es, wenn man dann dahinter kommt, daß die Beginnzeiten sich verschoben haben.
Wenn ich früher ausnahmsweise bis 2 oder 3 ausgehen durfte, war das Weihnachten, Geburtstag und Valentinstag gemeinsam, heute geht man erst nach Mitternacht weg. Vorgeglüht haben wir z´Haus, heute wandelt die Clubbinggemeinde und Jeunesse doreé   mit Flaschen und Dosen in der Hand durch die Großstadtgassen und/oder sitzt in der U-Bahn, bis der adäquate Zeitpunkt ist, um den Tempel der Tanzfreude zu betreten.
Es ist jetzt knapp vor Mitternacht, und alleine die Vorstellung JETZT erst fortzugehen, da bekomme ich schon im Vorfeld Beklemmungen. Ausserdem gibt s so Clubbings, die erst um 8 Uhr morgens beginnen.Das habe ich noch nicht geschafft.
Im Übrigen haben die üblichen Verdächtigen noch immer in der Früh wie schon die Nacht zuvor offen: Drechsler, Gräfin, Goodman.

Ich war gestern auf einem richtigen OldSchool Festl. Ca 100 Menschen oder mehr, Geburtstagsfestl.
In einer richtigenRockhütte. Primär Stehparty. Jeder bringt was mit an gutem Essen.
Musik in so einer Lautstärke, daß man tatsächlich deutlich artikulieren muss, mit   mit lauterer Stuimme dem/der Gesdpräcghspartberin ins Ohr sprechen,  weil man ansonsten sich anschreien müßte,
Aber ich fand das fein: von 8 bis 12 p.m. auf dem Festl gewesen, und dann mit Musik im Ohr von dannen ziehen.
Vor 30 jahren warat i dann schon Zu Fuss unterwegs gewesen, und vor allem später.
Im Übrigen ist meine Musik äußerst breitgefächert. Und zwar so breit, daß kann man sich nicht vorstellen.
So breit kann man gar  nicht sein.
Aber diesem Thema kann man ja wirklich mal einen eigenen Blogbeitrag widmen, da bei mir alles möglich ist.

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