Suppe mit Bumms.


Einige Menschen in meinem Dunstkreis wissen, daß ich recht gut  ausgezeichnet koche. Allerdings koche ich gemütlich – das heisst  ich bereite eher kein Stubenkükenconfit am Schäumchen vom Fenchelherzen zu.

Das überlasse ich anderen. Vornehmlich privat kochenden Männer, die zwar so profane Dinge wie Frühstückskakao für den Sohn kochen unter ihrer Würde halten, schmeissen sich in Position, um suprigste Sachen der lieben Familie vorzusetzen – nicht ohne die neueste Spiegelreflexkamera mit dem Spezialobjektiv in Stellung zu bringen: Die FB Community wartet.

Ich bin da bissi erdiger(Zum Beweis, Behufe und natürlich um mich total wichtig zu machen, weise ich ganz unauffällig auf meinen Kochblog hin.Oben. Kocht!Klicken!), fotografiere auch meine persönliche Kochekstase, aber nur mit dem EiPhone und richtigerweise läßt sich dann damit nicht der goldene Bloggerlöffel verdienen. Aber wer braucht das schon.

Ich habe mit meiner Kochkunst die ObjektInnen meiner Begierde schon öfters flach gelegt, interessanterweise konnten die meisten der nämlichen( mit 2 grandiosesten Ausnahmen) nicht wirklich kochen:
(Damit meine ich die selbst bestimmte chemische Veränderung der Rohzutaten zu essbaren Gerichten)
Der Mann hat sich nur bekochen lassen, aber gerne einkochen, einige Frauen detto,
Legendär das Wildkaninchen, daß ich einige Tage lang gebeizt hatte.
Hat offenbar nicht gereicht.
Seine mir nachfolgende Madame war besonders befähigt im Tütenaufreissen.
6 Leut zum Besuch?
Pasta Carbonare aus der Tüte.
Sie brauchte nur noch rühren.Und ihm gfoit das noch immer !
Perlen vor die Säue!
Auch die Frauen an meiner Seite liessen sich mit Begeisterung bekochen:
Meine Berliner Ex-Liebe machte vor meinem Kaiserschmarr´n einen Kniefall.
Das Geheimnis ist  unter anderem das Karamellsieren von ein wenig Zucker gegen Ende und
unter den Schmarr´n heben.

Achja: Mengenangaben gibts fast nicht, ich koche intuitiv. Ich schau was da ist:
Im Eiskasten und in der Innenschau:

Ich war heut ehremamtlicherweise Lebensmittel retten und habe aus der Gesamtheit der Rettung 1 Suppe gemacht.
Wenn ich nicht wie soeben an der Tastatur selig entschlummere,  wo bei  mir der Kopf auf die selbige gerummst ist, werde das Rezepterl im Kochblog zu gegebener Zeit veröffentlichen.

Allerdings bevor mich die werte Leserschaft , so eine da ist, so genau weiss man das nämlich nicht, steinigt, der Bumms in der Suppe war ein Camembert – jawohl – in der GemüseSalatSuppe
Der 70jahre Mixer hat alles püriert.
Und „the drink für the cook“ war bedauerlicherweise ein Blutorangensaft. Sehr erfrischend aber sehr unsexy.
Und natürlich kann man einen Käse in die Suppe geben – warum auch nicht.
Kein treffliches Philosophieren bitte jetzt:
Da werden jetzt  die modernen Lactose-Intoleranzen intoleriert.
Aber immerhin fleischlos.

Vom Fleische fallen werden wir nicht.
Und in  der Hotelfachchule wäre ich in Kochen fast durchgefallen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s